Der Macher

Dirk Breuer, Leiter Werkserhaltung

Dirk Breuer hat schon einige große Projekte gestemmt. Denn als Leiter Werkserhaltung ist er unter anderem dafür verantwortlich, dass unsere Anlagen funktionieren und ohne Störung laufen. Aber die Verlagerung eines Walzwerks über 500 Kilometer von einem unserer Produktionsstandorte an einen anderen war auch für ihn nichts Alltägliches.

„Schon zu Beginn war klar, eine einfache Verlagerung reicht nicht aus“, erinnert sich Dirk Breuer an das Projekt. „Denn natürlich war es unser Ziel, das Walzwerk am Standort in Gröditz optimal einzubinden und zum Beispiel den Drehherdofen oder die Stauch- und Lochpresse bestmöglich nutzen zu können. Das heißt, wir mussten bei der Aufstellung auch die vor- und nachgelagerte Produktionsstrecke berücksichtigen.“

Es folgten eine Menge Planung und eine Menge Arbeit. Drei Monate dauerte es alleine, das Walzwerk zu demontieren; den Transport übernahmen 15 Lkw. Und in der Zwischenzeit musste am neuen Standort das Fundament gelegt werden. „Die Baugrube war 24 Meter lang, 15 Meter breit und mehr als acht Meter tief“, sagt Breuer. Für das Fundament wurden 900 Kubikmeter Beton verfüllt, in den etwa 200 Tonnen Armierungsstahl eingebracht wurden.

Eine große Herausforderung, aber tatsächlich nicht die größte: „In der neuen Halle lief die Produktion ja weiter, während die Mitarbeiter und Maschinen der Baufirmen zugange waren“, erklärt er. „All das musste koordiniert und erledigt werden, ohne die Produktionsabläufe oder die Sicherheit der Mitarbeiter zu gefährden. Und natürlich mussten wir die Standsicherheit der Halle und der übrigen Maschinen gewährleisten.“ Kein einfacher Job für Dirk Breuer und sein Team. Aber nur ein knappes Jahr, nachdem die Demontage des Walzwerks begonnen hatte, wurde es in Gröditz wieder in Betrieb genommen.

Zusammenfassung

Große Projekte sind für Dirk Breuer nichts Neues. Aber die Verlagerung eines kompletten Walzwerks während der laufenden Produktion war auch für ihn eine Herausforderung.