Vom Frischfeuer bis zum Hightech-Ringwalzwerk

Geschichte der Schmiedewerke Gröditz

Über 230 Jahre Tradition haben Gröditz zum bedeutenden Stahlstandort gemacht, dank kontinuierlicher Weiterentwicklung und Modernisierung- und mit hervorragenden Zukunftsperspektiven.

1779 werden in Gröditz ein Frischfeuer, eine Stabhütte mit Wasserkanal und ein Pochwerk als Zweigbetrieb des Stammunternehmens Lauchhammer angelegt - der Beginn einer eindrucksvollen Entwicklung zu einem der modernsten Stahlwerke Europas:
 

1779 - Graf Detlev Carl von Einsiedel kauft die Gröditzer Mühle: Gründung der Schmiedewerke


1819 - Schmelzung des ersten Gusses aus einem Kupolofen


1825 - Grundsteinlegung zum Bau eines Hochofens


1883 - Errichtung einer Tempergießerei


1901 - Bau einer Stahlgießerei


1915 - Bau eines Siemens-Martin-Werks


1945 - Demontage des Werks


1947 - Beginn des Wiederaufbaus.


1952 - Der erste Elektroofen wird angefahren.


1954 - Die 60-Meganewton-Schmiedepresse kommt zum Einsatz.


1974 - Ein modernes Ringwalzwerk löst das Bandagenwalzwerk ab.


1995 - Inbetriebnahme der VD/VOD-Anlage, der 27-Meganewton-Presse, der modernisierten 60-Meganewton-Presse und der Sägeanlage im Ringwalzwerk.


1996 - Inbetriebnahme der ESU-Anlage (Elektroschlacke-Umschmelzverfahren).


1997 - Übernahme durch die Georgsmarienhütte Holding GmbH.


2006 - Erwerb der Edelstahl GmbH J.P. Schumacher.

 

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